Kirchengeschichte 1
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Hauptseminar zum Jakobsweg (SS 2009)

Das kirchengeschichtliche Hauptseminar von PD Dr. Spliesgart hatte eine doppelte Ausrichtung.  In einem historischen Teil erarbeiteten sich die TeilnehmerInnen zunächst die Bedeutung der Jakobustradition zur Legitimation der Pilgerschaft in die Bischofsstadt Santiago de Compostela.  Diese war ein wesentliches Element der europäischen Volksfrömmigkeit bis ins 15. Jh. hinein und erlebte nach der Erhebung des Jakobswegs zur europäischen Kulturstraße 1987 ein bemerkenswertes Revival.  Der zweite Teil des Seminars bestand in der praktischen Erfahrung der Pilgerschaft.

 

Am 13. Juni 2009 machte sich eine Gruppe von TheologInnen und Religionswissenschaftlern früh morgens auf den Weg, zunächst mit dem Zug und einem Sammeltaxi nach Altenmarkt an der Alz.  Der Tag sollte sehr intensiv werden, denn man hatte sich eine Etappe von 35 km vorgenommen.  Auf dem Weg lagen einige bedeutende Stationen des Jakobswegs von Passau und Weilheim, so der berühmte Altar des Meisters von Rabenden.  Das ersehnt Ziel war Wasserburg am Inn, wo nicht nur eine prächtige Jakobskirche, sondern auch die bereits gebuchte Unterkunft die Pilger erwartete.  - Würde die Gruppe durchhalten?